11. Internationale IMPACTS Konferenz

Datum: 03.06.2009
Ort: Berlin
TINA VIENNA nimmt teil

IMPACTS (Information Management Policies Assessment for City Transportation System) ist ein Internationales Forum großer Städte für die Bewertung und Entwicklung intelligenter Verkehrssysteme. Vertreterin der Stadt Wien bei IMPACTS ist TINA VIENNA.
Die IMPACTS Europakonferenz 2009 fand von 3. bis 5. Juni 2009 in Berlin zum Thema „Close the Gap" statt. Das Thema spiegelt die Lücken zwischen nationalen, europäischen und internationalen Vorgaben im Bezug auf Verkehrs- und Mobilitätspolitik, denen die Städte unterliegen, und die Möglichkeiten der Städte, die Ziele dennoch zu erreichen, wider. ExpertInnen und politische VertreterInnen aus Amsterdam, Barcelona, Berlin, Brüssel, Genf, Göteburg, Helsinki, Zürich, London, Paris, Rom, Zagreb und Wien standen dabei in engem Austausch und intensiver Diskussion über die aktuellen Entwicklungen in ihren Städten.
Von Seiten der Stadt Wien waren DI Angelika Winkler (Magistratsabteilung 18), Gemeinderat Karlheinz Hora und Mag.(FH) Birgit Imlinger (TINA VIENNA) bei der Konferenz vertreten.
In den Vorträgen und Diskussionen zum Thema „The European Gap" ging es um die Vorgaben der Europäischen Union im Bereich Verkehr und urbane Mobilität, die Umsetzung dieser Vorgaben auf nationaler bzw. kommunaler Ebene und die Konflikte aber auch Synergieeffekte die in diesem Zusammenhang entstehen. Von Seiten der VertreterInnen der Städte wurden einheitliche technische Regelungen der EU, eine konsistente Politik auf allen Ebenen und konkrete Umsetzungsinstrumente gewünscht.
DI Winkler präsentierte die durchgeführte Evaluierung des Verkehrsmasterplans in Wien, die als wichtiger Steuerungs- und Lernprozess gesehen wird. Dr. Söldner, als Vertreter der Eu-ropäischen Kommission, sprach über das Grünbuch der Kommission, das zur öffentlichen Konsultation stand, dazu entwickelte Internetportale sowie einen Maßnahmenkatalog der noch in diesem Jahr verabschiedet werden soll.
Moderiert von Karlheinz Hora folgten Präsentationen zu ITS in Rom, Alternativen zum Road Pricing in Zagreb sowie zum Individualverkehr in Amsterdam.
Mit Beiträgen von Zürich, Barcelona und Genf (Vorstellung eines grenzüberschreitendes Projekts mit Frankreich) wurden Strategien zur Schließung der Lücke(n) diskutiert sowie innovative Lösungen, wie bspw. Elektromobilität in London oder Paris, vorgestellt und reflektiert wie sich eine Innovation definiert, was notwendig ist, um eine Innovation auch umzusetzen und ob Innovationen auch wirklich zur praktischen Umsetzung geeignet sind (bspw. Elektroautos) und dabei helfen die Lücke(n) zu schließen. Einem der ältesten aber dennoch innovativsten Transportmittel, dem Fahrrad, und dessen Integration in die Verkehrsplanung wurde große Bedeutung beigemessen. Helsinki stellte zu diesem Thema Sicherheitsmaßnahmen für FahrradfahrerInnen und FußgängerInnen vor, das Modell Bike-Sharing aus Berlin wurde präsentiert sowie aktuelle Projekte aus Paris, Barcelona und London vorgestellt.
Die VertreterInnen der 13 teilnehmenden Städte hatten im Rahmen der Veranstaltung Gelegenheit zum informellen Austausch über praktische Lösungen, auch unter Einbeziehung der Europäischen Kommission.

www.impacts.org

 

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