23. World Canals Konferenz

Datum: 20.09.2010
Ort: Rochester, New York, USA
TINA VIENNA nimmt teil

Jedes Jahr wird eine Weltkanal-Konferenz veranstaltet, die in einem dreijährigen Zyklus - Amerika, Asien und Europa - rotierend, Regierungs-, Technische-, Kommerzielle- und an Binnenwasserstraßen-Entwicklungen interessierte Freizeit-Organisationen zusammenbringt. WCC agiert unter dem Dach der IWI (Inland Waterways International), einer Organisation, die die Sicherung, den Gebrauch, die Entwicklung und das richtige Management von Binnenwasserstraßen weltweit seit 1995 unterstützt. Ziel ist es, die öffentliche Aufmerksamkeit auf mögliche Aktivitäten an den Wasserwegen, von der Binnenschifffahrt über Vergnügungskreuzfahrten, Treppelwege (Radfahren und Wanderungen) und andere Erholungsfunktionen zu lenken.

400 Delegierte konnten zur World Canals Conference von 19. bis 24. September 2010 in Rochester begrüßt werden. Das Generalthema war „Wasserstraßen in Städten und Gemeinden weltweit - Herausforderungen und Möglichkeiten".

Mehr als zwanzig Staaten entsendeten Delegierte, wobei Europa sehr stark vertreten war. Neben den Veranstaltern der Konferenz in 2011, den Niederlanden, waren vor allem Deutschland, Belgien, Tschechien und Polen mit starken Delegationen vertreten. Der österreichische Vertreter, Mag. Otto Schwetz, präsentierte unter dem Titel „Die Donau als Wasserstraße im Rahmen der EU Strategie für den Donauraum - zu erwartende Entwicklungen und der Mehrwert durch neue Aktionen", die laufenden Anstrengungen der EU um gemeinsam mit den Donauraum-Staaten ein Entwicklungsprojekt einzurichten. Die zahlreichen Anfragen nach dem Vortrag zeigten das hohe internationale Interesse an dieser europäischen Entwicklung.

Im Bereich der Stadtplanung war auch in den internationalen Beiträgen zu sehen, wie die Kommunen die Wasserwege immer stärker in ihre urbanen Aktivitäten miteinbeziehen. Sie haben keine Scheu davor, den Schiffverkehr als Teil der Aktivitäten anzusehen. Die neuen „Waterfronts" und die Einbeziehung in die städtischen Entwicklungen waren jedenfalls ein Diskussionsthema.

Rochester selbst geht noch radikaler vor. Die alte Erie-Kanaltraße in der Stadt, die Straßen weichen musste, wird rehabilitiert und die „Broad Street" zu einer Erlebnismeile mit Wasserstraße, Uferpromenaden und Hafenanlagen umgebaut. Für den Wiener Vertreter jedenfalls ein Anlass, die Wiener „Waterfront" Pläne zu präsentieren.

Wien und Österreich waren durch den Vorsitzenden des Pan-Europäischen Verkehrskorridors VII die Donau, gleichzeitig Vorsitzender von PIANC Österreich, Mag. Otto Schwetz, vertreten. TINA VIENNA hat das Sekretariat des Korridors inne.

Links

 

Kontakt

Mag. Otto Schwetz
Tel. +43 1 4000 84267
Fax +43 1 4000 7997
otto.schwetz@tinavienna.at

zurück