Best Practices Hub - Wien an Forschungsprojekt in Khoram Abad, Iran beteiligt

Im Anschluss an eine Konferenz in Quazvim, Iran, im vergangenen Jahr, ist das Best Practices Hub - Wien eingeladen worden, im Rahmen eines Forschungsprojektes in der iranischen Stadt Khoram Abad mit der lokalen Behörde an einer strategischen Neuorientierung der Stadt zu arbeiten. Die Basis für diese Zusammenarbeit ist die Selbstverpflichtung der Stadt Khoram Abad, aktiv zur Erreichung der von den Vereinten Nationen formulierten Millennium Development Goals beizutragen, als auch der Wunsch der lokalen Behörden nach Öffnung und internationaler Zusammenarbeit.

Das Best Practices Programm der Vereinten Nationen ist ein Partnerprogramm, das von verschiedenen renommierten Institutionen weltweit gemeinsam durchgeführt wird. Eine der Partner in diesem Netzwerk ist die iranische Artist and Architects Research Association (IAARA), eine NGO mit Sitz in Teheran, die iranische Städte und Gemeinden berät. Das Best Practices Hub - Wien hat in den vergangenen Jahren mehrfach mit IAARA zusammengearbeitet. Am 26. Jänner 2011 dieses Jahres begann nun ein Forschungsprojekt, in dem das Best Practices Hub - Wien gemeinsam mit lokalen Experten und mit Experten von UN-HABITAT eingeladen wurde, für die Stadt Khoram Abad im Nordwesten Irans Planungsvorschläge zu erarbeiten, die eine generelle Neuorientierung der städtischen Entwicklung in Hinblick auf eine stärkere ökologische Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und eine Steigerung der Partizipation der Bevölkerung an Planungsentscheidungen zum Ziel haben.

Grundlage der Expertise sind die vielen Planungsbeispiele, die im Rahmen des Best Practices Programms in den vergangenen Jahren weltweit gesammelt wurden. Das Potential dieser Datensammlung wird von den Partnern seit Jahren für den Transfer von Best Practices Lösungen aufbereitet. Die wichtigsten Schritte sind dabei sowohl die Untersuchung des Verfahrensablaufs als auch eine Analyse der legislativen Grundlagen des jeweiligen Programms. Solche identifizierten Lösungen haben einen starken praktischen Wert, da sie zum einen bereits durchgeführt wurden, was ihre Argumentation im Planungsprozess erleichtert, zum anderen sind sie sowohl budgetär als auch in ihrem Verfahrensablauf aufgrund vorhergehender Erfahrungen leicht darstellbar.

Die vielen Lösungen, die in der Stadt Wien selbst im Rahmen des Best Practices Programms der UN aufgezeichnet und analysiert wurden, sind die Grundlage der Expertise des Best Practices Hub - Wien. Wiener Best Practices, wie die Biomüllverwertung, der Öko-Business Plan oder das Projekt Ökokauf (Eco-Procurment) sind internationale Vorzeigeprojekte, deren Erfahrungen in die Planungsprozesse anderer Städte einfließen. Das Best Practices Hub - Wien ist innerhalb von TINA VIENNA aufgrund des Netzwerks, das das Best Practices Programm bietet, ein kompetenter Ansprechpartner für städtische Verwaltungen weltweit geworden.

 

Kontakt

Best Practices Hub Wien
Ariane Müller
office@bestpractices.at
www.bestpractices.at


TINA VIENNA
Mag.(FH) Birgit Ginzler
Tel. +43 1 4000 84270
Fax +43 1 4000 7997
birgit.ginzler@tinavienna.at

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