Branchenforum der WKO: Ökologisches Bauen in den USA
Datum: 09.02.2010
Ort: Wien
TINA VIENNA nimmt teil
Am 9. Februar 2010 fand in Wien eine Veranstaltung der Wirtschaftskammer zum Thema „Ökologisches Bauen in den USA" statt, bei der aktuelle Informationen zur US-Marktsituation präsentiert wurden. In den USA findet derzeit eine kleine „grüne Baurevolution" statt. Grund dafür ist, dass der Markt für nachhaltiges Bauen in den USA derzeit, trotz allgemeiner Bau-rezession, stark am wachsen ist.
Einleitend gab der österreichische Handelsdelegierte in Chicago, Mag. Franz Rößler, einen Überblick über die momentane Wirtschaftlage und die Perspektiven in den USA.
Anschließend präsentierte der in Kalifornien lebende US-Architekt Nabih Tahan vom Unternehmen „BauTechnologies", der im Auftrag der Außenhandelsstelle Chicago einen Branchenreport zum Thema „Marktchancen für nachhaltige Bauprodukte und Technologien im größten Baumarkt der Welt" verfasst, eine Zusammenfassung seiner dabei gewonnenen Erkenntnisse.
Der Branchenreport, der einen Überblick über den amerikanischen Markt gibt, liefert Informationen zu folgenden Themen:
- US-Bauindustrie - Status Quo und Ausblick
- Umdenken in US-Politik; in der Bevölkerung
- Neue Gesetze und Subventionen
- Technologien und Produkte im Trend
- Eigene Erfahrungen von Herrn Tahan bei der Umsetzung von österreichischen Passivhaustechnologien in Kalifornien
- Wichtigste US-AnsprechpartnerInnen und Veranstaltungen für grünes Bauen
- Chancen und Hindernisse sowie Tipps für einen US-Markteinstieg
Wirtschaftlich geht es in den USA derzeit wieder aufwärts. Dank gewünschter Immigration und sehr hohem Revitalisierungsbedarf zählt die USA für die globale Bauindustrie zu einem der wichtigsten Wachstumsmärkte und das schon sehr gut eingeführte LEED-Zertifizierungssystem macht zusätzlich die Vermarktung umweltfreundlicher Bauprodukte und -technologien in den USA um ein Vielfaches leichter. Gleichzeitig wollen die Amerikaner auch beginnen, energieeffizienter zu bauen und dabei auf österreichische Lösungen und Erfahrungen, wie z.B. der Passivhaustechnologie, zurückgreifen.