Dritte Konferenz zur EU-Strategie für den Donauraum
Datum: 19.04.2010
Ort: Wien
TINA VIENNA nimmt teil
Themenbereiche Verkehr, Energie und Umwelt
Foto © PID
Von 19. bis 21. April 2010 fand die dritte von der Europäischen Kommission organisierte Veranstaltung zur Erarbeitung einer europäischen Strategie für den Donauraum statt. Voran-gegangen waren die Auftaktveranstaltung in Ulm (1./2. Februar 2010) sowie die Konferenz in Budapest (25./26. Februar 2010). Im Zentrum der Veranstaltung in Wien und Bratislava standen die Themen Verkehr, Energie, urbane Räume, Umwelt und Informationsgesellschaft. Von TINA VIENNA waren DI Alexandra Vogl, MSc und DI Markus Damm bei der Konferenz vertreten.
Eröffnet wurde die Konferenz am ersten Tag im Festsaal des Wiener Rathauses durch Bürgermeister Dr. Michael Häupl. Am zweiten Tag fanden in Bratislava parallele Workshops zu den Themen „Mobilität – Intelligente Lösungen für den Donauraum“, „Saubere und sichere Energie – Die Situation im Donauraum“ sowie „Gefahrenverhütung – Mit der Natur leben“ statt. Mag. Otto Schwetz, Korridormanager des Paneuropäischen Verkehrskorridors VII, die Donau, sprach in seiner Präsentation im Workshop Mobilität über die Anliegen und Anforde-rungen des Korridors an eine europäische Donauraumstrategie. Diese wurden bereits Ende Jänner im Lenkungsausschuss beschlossen und an die Europäische Kommission übermittelt.
Am Abschlusstag in Wien wurden einerseits in drei parallelen Workshops zu den Themen „Artenvielfalt – Ökonomischer Druck ökologische Erwartungen“, „Wasserqualität – Umwelt-schutz mit modernen Standards“ sowie „Digitale Agenda für den Donauraum“ die unterschiedlichen Fachthemen diskutiert, andererseits wurde erstmals ein Forum zur Suche von Partnern für die Entwicklung von Flagship-Projekten abgehalten. In diesem Forum wurde von DI Markus Damm von TINA VIENNA die Projektidee „Urbane Technologien und urbane Strategien der Metropolen des Donauraums“ vorgestellt, ein Projekt zur Etablierung eines Know-how Transfers und Wissensaustauschs zu Themenfeldern im Bereich der urbanen Technologien und Strategien mit besonderer Berücksichtigung von Leistungen im Bereich der kommunalen Daseinsvorsorge. Stadtrat DI Rudolf Schicker legte in der abschließenden Podiumsdiskussion die Position der Stadt Wien dar, die gemeinsam mit Niederösterreich und Burgenland erarbeitet wurde.
Weitere Informationen zur Donauraumstrategie finden Sie unter
EU-Kommission, GD Regionalpolitik
Beitrag der Bundesländer Burgenland, Niederösterreich, Oberösterreich und Wien zur EU-Donauraum-Strategie