Open Days 2010 & 3. Donaukonferenz “Zukunft der Donauregion”
Datum: 04.10.2010
Ort: Brüssel
TINA VIENNA nimmt teil
Unter dem Titel „Europa 2020: Wettbewerbs- fähigkeit, Zusammenarbeit und Kohäsion für alle Regionen" fand von 4. bis 7. Oktober 2010 die achte europäische Woche der Regionen und Städte, die Open Days, in Brüssel statt. Thema dieser von der Europäischen Kommission und dem Ausschuss der Regionen organisierten Veranstaltung war u. a. die zukünftige Kohäsionspolitik der Europäischen Union und die Entwicklung von Makroregionen.
Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung stand die Rolle und Aufgabe der Regionen und Städte bei der Umsetzung der EU-Strategie „Europa 2020" und einer erfolgreichen Kohäsionspolitik nach 2013. Mehr als 6.000 VertreterInnen der Regionen und Städte hatten die Möglichkeit, sich in unterschiedlichen Workshops, Seminaren und Diskussionen zu präsentieren und Kontakte zu knüpfen.
In Seminaren zum Thema Wettbewerbsfähigkeit lagen die Schwerpunkte auf Innovation, Regionalentwicklung und grünem Wirtschaftswachstum, sowie auf den Ergebnissen die die Regionen anhand der Zielvorgaben des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung erzielten.
Zum Thema Zusammenarbeit wurden Diskussionen über grenzüberschreitende Kooperationen, den Europäischen Verbund für Territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) und Makroregionen organisiert.
Die Seminare zum Thema Kohäsion beschäftigten sich mit dem territorialen und sozialen Zusammenhalt sowie Möglichkeiten einer besseren Integration der unterschiedlichen Politik auf kommunaler und regionaler Ebene.
Johannes Hahn, EU-Kommissar für Regionalentwicklung betonte, dass auch in Zukunft alle Regionen profitieren und in die Investment- und Entwicklungspolitik einbezogen werden sollen. Er wies darauf hin, dass Regionalpolitik einer der Schlüsselbereiche sei, um Europa aus der Krise herauszuführen.
Auch die Frage, ob makroregionale Strategien wie die EU-Strategie für den Donauraum zu einem wichtigen Element der künftigen Regionalpolitik werden können, wurde diskutiert. Diese Strategie wird in Zusammenarbeit der 14 betroffenen Donaustaaten erarbeitet und soll einen Plan für die zukünftige Entwicklung des Donauraums bieten. Dabei werden nachhaltige Impulse in den Bereichen Verkehr, Energie und Informationstechnologie, Umwelt sowie der sozio-ökonomischen Integration erwartet. Die beteiligten Staaten entlang der Donau sollen dadurch zusammenwachsen und so ein Mehrwert für Europa geschaffen werden. Ein Entwurf zur Donauraum-Strategie soll im Dezember von der Europäischen Kommission vorgelegt werden.
TINA VIENNA war im Rahmen ihrer Tätigkeit im Netzwerk DonauHanse bei der Veranstaltung vertreten und nahm auch an der parallel dazu, in der ständigen Vertretung des Landes Baden-Württemberg, stattfindenden Donaukonferenz zum Thema „Zukunft der Donauregion" teil. Bei dieser Veranstaltung organisierte TINA VIENNA einen gemeinsamen Stand der Stadt Wien, des Corridor VII, der DonauHanse und der ARGE Donauländer. Die Themen der Donaukonferenz waren die Donauregion und ihr Potential für die junge Generation, Umwelt, Wasser & Risikoprävention, der Ausbau der Vernetzung in den Bereichen Energie und Verkehr, die Sozioökonomische Entwicklung sowie der Aufbau starker regionaler Beziehungen in der Donauregion durch die Ukraine.