Projekt SEE MARINER

Der südosteuropäische (SEE) Raum ist ein Transitgebiet, in dem zahlreiche See- und Binnenschiffe fahren, die gefährliche Güter transportieren und damit ein erhebliches potenzielles Umweltrisiko für Küsten und Binnenwasserstraßen darstellen. Die wirtschaftliche Entwicklung und ein starkes Anwachsen des Verkehrs- und Transportaufkommens im SEE-Raum erhöhen das bereits deutlich gestiegene Umweltverschmutzungsrisiko und erfordern daher eine effiziente Steuerung und hohe Leistung von Beobachtungs-, Kommunikations- und Überwachungs- und Eingreifsystemen. Der Schwerpunkt des Projekts SEE MARINER liegt auf der Minderung der Umweltrisiken aus dem Gefahrenguttransport in Meeresgebieten und Flüssen durch den Einsatz eines einheitlichen Systems für gemeinsame Präventions- und Interventionsmaßnahmen, eine verstärkte Überwachung des See- und Flussverkehrs und eine verbesserte Koordination zur Mobilisierung der relevanten Behörden und Interessensgruppen.

Das Projekt SEE MARINER soll eine messbare Verbesserung der Interoperabilität der Überwachungsaktivitäten zur Vermeidung von Umweltrisiken erzielen. Der klar erforderliche Wissensaustausch und die Analyse existierender guter Vorgehensweisen bei Überwachungssystemen für den Gefahrenguttransport wird in Folge die Umsetzung des Hauptziels des Projekts SEE MARINER ermöglichen: die Entwicklung und Implementierung eines innovativen, übertragbaren und reproduzierbaren Systems und die Einrichtung des SEE MARINER Netzwerks, das Werkzeuge und Dienstleistungen zur Verbesserung der Interoperabilität der Überwachungsaktivitäten und zur Erhöhung der Effektivität der Maßnahmen für eine gemeinsame Prävention von Umweltrisiken im Notfall bietet. Eine sektorübergreifende Evaluierung und politische Empfehlungen auf höchster Ebene unterstreichen den Nutzen des Portals für potentielle Anwender im SEE-Raum und schaffen die Grundlage für langfristige Nachhaltigkeit.

Durch die Entwicklung eines integrierten Echtzeitsystems zur Überwachung des Transports gefährlicher Güter auf Meeren und Flüssen mit einem Schwerpunkt auf der Verbesserung der Gewässerqualität will SEE MARINER einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung und verbesserten Umweltqualität im südosteuropäischen Raum leisten.

Die allgemeinen Projektziele sind:

  • die Entwicklung transnationaler Maßnahmen für eine gemeinsame Beobachtung, Analyse und Kommunikation und ein Wissensaustausch über den See-/Flussverkehr im SEE-Raum
  • die Ausarbeitung transnationaler Strategien zur Verbesserung der Koordination, Intervention und des Austauschs von Echtzeitdaten zwischen dem Projekt und anderen bestehenden Instrumenten der EU
  • die Überwindung bürokratischer Hürden durch die Harmonisierung und die gemeinsame Nutzung von Ressourcen/Werkzeugen.

TINA VIENNA, verantwortlich für das Management von Korridor VII sowie für alle erforderlichen Sekretariatsagenden zur Unterstützung des Korridormanagers, nimmt als Beobachter an diesem Projekt teil. Das Ziel ist der Austausch von Informationen im Rahmen des Projekts SEE MARINER, um durch die Weitergabe der entsprechenden Informationen und Kontakte an den Korridor VII zur Nachhaltigkeit der erzielten Resultate beizutragen. 

Das Projekt wurde in der zweiten Projektausschreibung des SEE-Programms angenommen.

(Quelle: Application Form SEE Mariner)

 

Kontakt

DI Markus Damm
Tel. +43 1 4000 84268
Fax +43 1 4000 7997
markus.damm@tinavienna.at

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