Projekt „smart city Wien“ beim Forum Alpbach 2011

Datum: 26.08.2011
Ort: Alpbach, Tirol
TINA VIENNA nimmt teil

An den Alpbacher Technologiegesprächen von 25. bis 27. August 2011 zum diesjährigen Thema „Technologie als Chance - Verantwortung für die Zukunft" nahm auch TINA VIENNA teil. Im Arbeitskreis 5 „Urban Europe, Urban Technologies - die Stadt im 21. Jahrhundert" wurden österreichische Demo-Projekte mit globalem Leuchtturmcharakter, gefördert durch die österreichische Forschungsförderung FIT for SET, präsentiert. DI Alexandra Vogl MSc präsentierte dabei das Projekt „smart city Wien".

Die Zukunft Europas wird in den Städten entschieden. Urbane Regionen beherbergen bereits heute die Mehrheit der europäischen Bevölkerung und generieren den Großteil unseres Wohlstands. Sie stehen in weltweitem Wettbewerb um Lebensqualität, Produktivität und Kommunikation, werben um Investitionen und die „besten Köpfe". Zugleich konfrontieren sie uns mit Umweltschäden, Zersiedelung, Verkehrsproblemen, Segregation von Zuwanderungsgruppen, Sicherheitsproblemen und Klimawirkungen. Der Arbeitskreis „Urban Europe, Urban Technologies - die Stadt im 21. Jahrhundert" im Rahmen der Technologiegespräche 2011 „Technologie als Chance - Verantwortung für die Zukunft" thematisierte weltweite urbane Herausforderungen, gemeinsame europäische Lösungen und verfügbare Technologien.

Diese Themen wurden unter der Leitung von Ingolf Schädler (Stv. Sektionsleiter, Bereich Innovation des BMVIT, Vorsitzender des Lenkungsausschusses der Joint Programming Initiative Urban Europe) und Theresia Vogel (Geschäftsführerin, Klima- und Energiefonds) diskutiert. Betreut wurde der Arbeitskreis von Hans-Günther Schwarz (Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie).

Zum Thema "Urbane Megatrends" stellten Alexia Fürnkranz-Prskawetz (Institut für Wirtschaftsmathematik, TU Wien), Kathy Pain (School of Real Estate and Planning, University of Reading), Carlo Ratti (Senseable City Lab, Department of Urban Studies and Planning, MIT) und Angelika Poth-Mögele (Rat der Gemeinden und Regionen Europas) ihre Ansichten dar.

Anschließend wurden österreichische Projekte zu "Smart Cities & Regions - Österreichs Weg zu nachhaltig orientierter Urbanität" vorgestellt. Im Rahmen der Präsentation österreichischer Demo-Projekte mit globalem Leuchtturmcharakter, gefördert durch die österreichische Forschungsförderung FIT for SET, präsentierte Alexandra Vogl das Projekt der Stadt Wien „smart city Wien". Weiters wurden in dem Rahmen Projektideen aus Innsbruch und Wörgl erläutert.

Weitere Infos zum Forum Alpbach finden Sie hier.

smart city Wien ist ein Projektkonsortium unter der Federführung der Wiener Stadtverwaltung (MA 18). Klimaschonende Energielösungen können nur in Einbindung mit dem Gesamtsystem erfolgreich sein. Daher ist es ein großer Startvorteil für smart city Wien, dass die Energieeffizienz- und Klimaschutz-Ziele in enger Verknüpfung mit dem Stadtentwicklungsplan formuliert werden. Damit ist gewährleistet, dass die vielfältigen räumlichen, sozialen und ökonomischen Strukturen der Stadt abgebildet sind. Ein wesentlicher Punkt ist dabei auch die Einbindung der NutzerInnen im Rahmen der Implementierung von neuen Technologien.

Dazu gibt es im Rahmen des Projekts einen moderierten Prozess. Beteiligte, die durch Klimaschutzagenden direkt betroffen werden (VertreterInnen aus Stadtverwaltung, Energieversorgung, Industrie und Finanzwirtschaft, Wissenschaft, Interessensvertretungen und BürgerInnengesellschaft), werden eingeladen, sich in insgesamt drei Stakeholder Foren einzubringen.

Das Stakeholder Forum 3 „Action Plan for 2012-2015" wird am 20. und 21. September 2011 im Wappensaal des Wiener Rathauses stattfinden.

Mehr Informationen zum Projekt smart city Wien finden Sie hier.

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