REAL CORP 2011

Datum: 18.05.2011
Ort: Essen
TINA VIENNA nimmt teil

Das Thema der REAL CORP 2011 war „Veränderung als Voraussetzung für Stabilität von Städten und Regionen". Diskutiert wurde wie mit „Lebenszyklen von Städten und Regionen" planerisch umgegangen werden kann? Besonderes Augenmerk wurde auf die technologischen Möglichkeiten der Gestaltung von Veränderungen gelegt: auf entsprechende Planungsprozesse und -instrumente sowie auf Stadt-, Umwelt-, Verkehrs- und Kommunikationstechnologien.

Sie fand von 18. bis 20. Mai 2011 im SANAA-Gebäude statt, das sich mitten im Gebiet des Welterbes Zollverein in Essen, Nordrhein-Westfalen, befindet. Das Ruhrgebiet ist das größte städtische Gebiet in Deutschland und umfasst 4.435 km² mit 7,3 Millionen Einwohnern (Stand: 2008). Es ist die viertgrößte Stadtregion in Europa nach Moskau, London und Paris.

Bei der Konferenz präsentierte Brigitte Jilka, Stadtbaudirektorin der Stadt Wien, innovative Wiener Stadtentwicklungsprojekte und Entwicklungen, wie beispielsweise „aspern Seestadt" oder den Hauptbahnhof Wien. Alexandra Vogl, TINA VIENNA und Kurt Hofstetter, Magistratsabteilung 18, präsentierten das Wiener Projekt „smart city Wien" welches das Sprungbrett Wiens in die Europäische Technologie- und Klimaschutzzukunft darstellen soll.

Durch die Industrie-Initiative „Smart Cities & Communities" des SET-Plans der EU (eine von 8 Industrie-Initiativen im Rahmen des SET-Plans), sollen nach ersten Vorstellungen der EU europaweit etwa 12 Mrd. Euro an Investionen in den nächsten zehn Jahren ausgelöst und durch EU- und nationale Förderungen unterstützt werden. Im Rahmen von „smart city Wien" soll die Chance der Stadt Wien genutzt werden, bei der Bewältigung der globalen Herausforderungen eine führende Rolle in der Forschung und Technologieentwicklung Europas einzunehmen.

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