TINA Malta
Malta hat in der ersten Phase des TINA Prozesses nicht teilgenommen. Nachdem Malta ein vollwertiges Mitglied im Erweiterungsprozess der EU wurde, schien es notwendig Malta's Verkehrsinfrastruktur entsprechend den beschlossenen Methodik zu bewerten und auch den TINA-Prozess in Malta zu starten. Außerdem war die Teilnahme bei der weiteren Arbeit der Gruppe der höheren Beamten (Senior Officials Group) notwendig.
Während der Sichtung des Acquis für das Verkehrskapitel im November 1999 zeigte Malta formal sein Interesse gegenüber der Kommission an der Entwicklung eines Transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN-T) und als Beitrittskandidat, in der Erweiterung der Aktivitäten zur Verkehrsinfrastrukturbedarfsabschätzung (TINA) auf die maltesischen Inseln. Obwohl der TINA-Prozess 1996 begonnen wurde und Malta nicht eines der ursprünglichen elf Bewerberländer gewesen ist, die für Teilnahme ausgewählt wurden, wurde die Integration von Malta in das europäische Verkehrsnetz aus regionaler, sozialer und ökonomischer Perspektive als lebenswichtig betrachtet.
Da Malta eine Insel ist, sind die Seewege zu den EU-Häfen und die Verkehrsverbindungen zum Flughafen wesentliche Faktoren für die Integration des Landes in die Transeuropäischen Netze. Die maltesische Regierung unterstützte die Teilnahme am TINA-Prozess auf nationaler Ebene.
Die Studie beinhaltet neben der Erstellung einer Verkehrsdatenbank, eine Analyse des Verkehrsnetzes mit einer indikativen Prioritätenreihung und einer Bewertung der lokalen administrativen Infrastruktur innerhalb der maltesischen Ministerien und Behörden, die im Verkehrsbereich tätig sind.
Kontakt
DI Rainer Müller
Tel. +43 1 4000 84267
Fax +43 1 4000 7997
rainer.mueller@tinavienna.at