Vienna Implementation Lab – internationale Empfehlungen für Wiener Stadtplanung
Datum: 02.09.2009
Ort: Wien
TINA VIENNA nimmt teil
Von 02. bis 04. September 2009 fand in den Räumlichkeiten der Wiener Magistratsabteilung 21B (Stadtteilplanung und Flächennutzung Süd-Nordost) die Veranstaltungen „Vienna - Implementation Lab" des International Intervision Institute statt. 40 StadtplanerInnen aus den USA, Dänemark, Schweden, Norwegen, Portugal, Polen, Deutschland, den Niederlanden und Österreich nahmen an den Workshops teil und befassten sich speziell mit Problemstellungen eines Stadtplanungsgebiets im Wiener Bezirk Liesing.
Das Ziel eines Implementation Lab ist es, in Workshops neue Ideen für Lösungen zu stadtplanerischen Problemgebieten durch lokale und internationale ExpertInnen zu erarbeiten. Durch diese Mischung an ExpertInnen ist es möglich, andere Sichtweisen und neue Zugän-ge in die Planung aufzunehmen, voneinander zu lernen und neue Ideen für die Lösung der Probleme vor Ort zu entwickeln.
Die Eröffnung der Veranstaltung am ersten Tag wurde vom Wiener Stadtrat für Stadtentwicklung und Verkehr, DI Rudolf Schicker, durchgeführt. Im Anschluss daran wurde der zu bearbeitende „Problemfall", der sich im aktuellen Stadtentwicklungsgebiet Liesing Mitte, zwischen Südbahn und Altmannsdorferstraße befindet, vorgestellt und von den ExpertInnen vor Ort begutachtet.
Mit diesen Informationen ausgestattet, wurden die TeilnehmerInnen am Beginn des zweiten Tages in vier Gruppen geteilt, um zuerst die Probleme und Möglichkeiten des Gebietes herauszuarbeiten und darauf aufbauend mögliche Lösungen für eine zukünftige Planung zu entwickeln.
Die Ergebnisse, die zum Teil mit den Planungen der Stadt Wien für das Areal ident sind, wurden der Presse und MitarbeiterInnen der Stadt Wien am letzten Tag der Veranstaltung in einer gemeinsamen abschließenden Sitzung präsentiert.
TINA VIENNA war durch DI Markus Damm bei der Veranstaltung vertreten, um an der Erarbeitung von stadtplanerischen Lösungsvorschlägen für das Zielgebiet mitzuwirken. Weiters wurde die Veranstaltung zur Information und Vorbereitung für das Projekt CUPA (Co-operative Urban Planning Approach) genutzt. Ziel dieses Projektes, dessen Kick-Off Veranstaltung am 29. Oktober 2009 in Wien stattfinden wird, ist es, in kurzer Zeit maßgeschneiderte Lösungen für individuelle Planungsprobleme der Städte zu finden. CUPA soll den strukturierten Lösungsansatz stärken und anpassen und ist in erster Linie auf Städte im Donaubecken ausgerichtet. TINA VIENNA ist im Rahmen des DonauHanse Netzwerkes an der Organisation des Projektes beteiligt.